In unserer zwölftägigen Reise nach Japan haben wir unzählige Highlights erleben können, neben den wunderschönen und interessanten Schreinen sowie Tempeln haben wir auch die moderne Seite Japans erkundigt. Nach unserem zwölfstündigen Flug nach Tokyo Haneda(はねだ) sahen wir uns trotz der Erschöpfung nach dem Flug noch am selben Tag die Megastadt von 150 Meter Höhe aus an. Dies war ein faszinierender Ausblick!
In den nächsten zwei Tagen sahen wir uns Akihabara sowie auch Shibuya an. Beides sind zentrale Punkte und ein Must-Go in Japan, wenn es um Shopping geht. Der tägliche obligatorische Stop im Konbini (コンビニ) und der Kauf eines Obento wurde schnell zur Routine.
Während der Reise besuchten wir zwei Schulen. Dies sind unvergessliche Erinnerungen. Die Inagakuen Junior and Senior Highschool in Saitama (いながくえん) ist eine von ihnen. Nach einer netten Kennenlernrunde mit den japanischen Schülerinnen und Schülern sowie auch den Lehrerkräften und Leitern der Schule, konnten wir einen Einblick in den Schulalltag erhalten. Die Schülerinnen und Schüler der japanischen Schule beenden ihren Schultag mit den sogenannten Bukatsu(ぶかつ). Dies sind Clubangebote, an denen fast alle SchülerInnen teilnehmen. Wir bekamen Einblicke in die Intensität des Lernens und Handelns in diesen verschiedenen Bukatsu. Dies war äußerst interessant. Eine sehr nette Geste war, dass das Blasorchester der Schule ein Konzert für uns spielte. Dies hat uns sehr begeistert und nicht nur durch dieses Konzert wird uns dieser Aufenthalt an der Inagakuen für immer positiv im Gedächtnis bleiben. Ein weiterer Schulbesuch bei der Dokkyo Junior and Senior High School in Tokyo ermöglichte uns den Einblick in den ganz normalen täglichen Fachunterricht. An dieser Schule waren wir es, die durch einen musikalischen Beitrag zur Freundschaft unserer beiden Schulen beitragen durften. Unsere interaktiven Präsentationen über unsere Schule und verschiedene Aspekte des deutschen Alltags haben die Schülerinnen und Schüler der Schuler gut unterhalten und wir haben viel zusammen gelacht.
Auch wenn wir kolossal erschöpft von den durchschnittlichen täglichen 20.000 Schritten und unserem Schlafdefizit waren, vergeudeten wir trotzdem keine Zeit und machten mit unserem vielfältigen Programm weiter. Während unseres zweitägigen Aufenthalts in Kyōto war unser Highlight das traditionelle Gasthaus, in dem wir übernachtet haben. Vom japanischen Abendessen bis zum Onsen (おんせん) war alles überragend. In Kyoto besuchten wir den berühmten Kinkaku-ji sowie einen der bekanntesten Zen-Gärten im Ryoanji-Tempel. Zudem erkundeten wir das bekannte Gion-Viertel.
Zurück in Tokyo konnten wir dank der freundlichen Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bei einem Austausch mit deutschen Praktikantinnen mehr über Studium und Praktika in Japan erfahren.
An unserem letzten Tag in Japan fuhren wir in die Küstenstadt Kamakura (かまくら). Dort konnten wir die Daibutsu Statue (große Buddha Statue) sowohl von innen als auch von außen betrachten. Zum Abschluss des Tages waren wir noch auf der Insel Enoshima (えのしま). Neben den schönen Schreinen und Tempeln, waren auch die wundervollen Aussichten einen Besuch wert. Wie fast jeden Tag, beendeten wir auch diesen gemeinsam in einer Reflexionsrunde, in der wir unsere Erfahrungen und Gedanken des mit den anderen teilen konnten. Dies waren fast zwei wundervolle Wochen voller unvergesslicher Erlebnisse und Momente sowie Eindrücke, die für immer in unseren Gedanken verweilen werden.
Bericht von Ferat Osman, Q1
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