Besonders herzlich begrüßen wir zum Schuljahresbeginn die zahlreichen neuen Gesichter, Schüler*innen in der Unter- und Oberstufe, Lehrkräfte und Eltern, die gemeinsam mit uns in den Aufbruch starten. Dieses Schuljahr werden wir erwachsen: Unser Konzept, Schule im Aufbruch, kommt in die Oberstufe. Nach nun fünf Jahren Aufbruchskonzept in Unter- und Mittelstufe, erreicht der erste Jahrgang mit spannenden neuen Lernformaten den 11. Jahrgang. Dazu gehören individuelle Lernzeiten, mit denen sich alle den Stundenplan selbst gestalten können, die neuen Lernexpeditionen sowie Pulsare, interdisziplinäre, fächerübergreifende Projekte. Unser neues “Durchstarterprinzip” bis zum Jahrgang 10 geht ebenfalls in die Testphase: Ab diesem Schuljahr können so Lernorte und -methoden freier gewählt werden. Wer seine Lernzeiten stets zuverlässig und eigenständig einhält und sich für die Gemeinschaft engagiert, erarbeitet sich diese Freiheit. Auch in diesem Jahr geht es heraus in die Welt: In der kommenden Woche starten unsere Neuntklässler in ihre eigene Herausforderung und auch viele andere Jahrgänge sind unterwegs in der Toskana, Berlin und am Niederrhein. Währenddessen richtet sich unser internationaler Blick nach Japan: Nach gegenseitigen virtuellen Begegnungen mit unserer japanischen Partnerschule in Tokyo, steht hoffentlich schon bald unser erster Austausch in Japan vor der Tür. Auf unserem Schulhof darf endlich gespielt werden: Während im neuen Schulgarten bereits erster Mais und Sonnenblumen wachsen, blüht auch der Rest des Schulhofs durch unsere neuen Trampoline, Kletterparcours und Riesenschaukeln auf. Weitere Elemente werden bald folgen: Die Feuerstelle und der Baubereich, die Kletterwand an der Turnhalle und die Hängenetze vor dem Jahrgangshaus 5 und 6. Ihr seht: Wir sind gut vorbereitet und sind gespannt auf ein Jahr voller Entdeckungen, guten Ideen im Rahmen unserer groß angelegten Evaluation des Gesamtkonzepts, neuen Herausforderungen, Eigeninitiative und Verantwortung in unserer Schulgemeinschaft, kurz: Einem Jahr, das zeigt, wie die Schule von Morgen funktioniert und in dem wir mit Freude gemeinsam weiter wachsen. Herzliche Grüße von Eurer SchulleiterinRaphaela Hahn
Unsere Schule setzt auf ein innovatives pädagogisches Konzept, das sich von klassischem Frontalunterricht löst. Anstelle dessen stehen Lernbüros, Werkstätten, Projekte und echte Herausforderungen im Fokus, um den Schüler*innen eine praxisnahe und individuelle Lernerfahrung zu bieten.
Ein typischer Schultag beinhaltet ein vielfältiges Angebot an Lernformaten, darunter Projektarbeit, fächerübergreifende Kooperationen und individuelles Lernen. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit, ihren Tag aktiv mitzugestalten und ihre Interessen zu verfolgen.
Neben fachlichem Wissen legen wir großen Wert auf die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Durch praxisorientierte Projekte und die Zusammenarbeit mit externen Partnern erhalten die Schüler*innen Einblicke in verschiedene Berufsfelder und werden auf die Anforderungen des Lebens vorbereitet.
Eltern und Erziehungsberechtigte sind wichtige Partner der Schule. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die es ermöglicht, die Bildungs- und Erziehungsarbeit gemeinsam zu gestalten. Eltern haben die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, Expertentage zu organisieren und die Entwicklung der Schule aktiv mitzugestalten.
Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Förderung an, darunter das Tutorensystem, Lernbegleiter und selbstorganisiertes Lernen. Durch eine breite Palette an Wahl- und Wahlpflichtkursen können die Schüler*innen ihre Interessen entdecken und vertiefen.
Die Schule legt großen Wert darauf, das Lernen außerhalb des Klassenzimmers zu ermöglichen. Dazu gehören Exkursionen, Projekte mit externen Partnern wie Künstler*innen und NGOs sowie die Einbindung der lokalen Gemeinschaft in den Unterricht. Häufig befinden sich unsere Schüler*innen im Museum Abteiberg, der Stadtbibliothek, Musikschule, im Hardter Wald oder auf dem Pferdehof.
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